Archive for the Gossip Category

Hatte sich mal beworben

Posted in Feld-Wald-Wiese, Gegner, Gossip on Januar 31, 2012 by lawen4cer

Die Gegenseite begründet ihre eher abenteuerliche Rechtsauffassung mit einem Zitat aus einem mir unbekannten Fachbuch. First Chair Partner wirft einen kurzen Blick auf den zitierten Autor und meint trocken: „Der hatte sich mal bei uns beworben. Haben wir aber abgelehnt“.

Was mit Werbung

Posted in Gossip on Juni 8, 2011 by lawen4cer

Hat die Werbeagentur Jung von Matt (Firmenlogo ist ein trojanisches Pferd) den Karrierebereich von Spiegel-online aufgekauft? Will jeder Student jetzt in die Werbebranche?

Wenn ich mir nur auf der Startseite von Spiegel-online Karriere die aufgelisteten Artikel für Berufsanfänger so anschaue, dann sind derzeit folgende Artikel zum Thema Werbung aufgelistet:

„Was mit Werbung – Alles unter einem Dach“
In dem Artikel geht es um Studenten der Stuttgarter Hochschule der Medien. Aufgemacht ist der Artikel mit dem Bild des Jung von Matt Logos.

„Brief an junge Werber – Jean Remy von Matt vermisst das Bauchgefühl“

„Kehrseite eines Traumberufes – Wilder Westen Werbebranche“
„Was mit Werbung – Wo wohnt das Böse im Schland“
„Berliner Werber Ausbildung – Vom Babyhang zur Buckelpiste“
„Ein Tag mit einer jungen Werberin – Illusionsmaschiene“ (die junge Werberin arbeitet überraschenderweise bei Jung von Matt)

„Aufnahmetest für junge Werber – Der erste Schritt zur Unsterblichkeit“

Und was kann man über die sagenhaften Karrieremöglichkeiten in der Werbebranche lesen?

Der für Einsteiger übliche Verdienst ist in der Werbung im Vergleich zu anderen Branchen knapp. Etwa 25.000 Euro brutto erhalten Berufsstarter als Jahresgehalt, das reicht in Hamburg gerade so zum Leben. In der Marketingabteilung eines Konzerns hätte Maria Groh doppelt so viel verdienen können. „Aber in der Agentur lernt man so viel mehr, hier kann man sich ausprobieren, in den Konzernen sind die Strukturen oft verkrustet.“

Muahaha

Business Punk

Posted in Gossip with tags on Juni 25, 2010 by lawen4cer

Rechtsanwalt Dr. Michael Frege (Partner bei CMS Hasche Sigle) und Insolvenzverwalter der deutschen Tochter von Lehmann erinnerst mich jedesmal, wenn ich ihn sehe an Campino von den Toten Hosen, nur mit ordentlichem Haarschnitt und im Anzug. Eigentlich kein Wunder….

Der „Anzug von der Stange“ als Bürgerpflicht des Politikers

Posted in Gossip on Juni 23, 2010 by lawen4cer

Auf meinem heutigen Weg ins Büro las ich den aktuellen Spiegel (Heft 25/2010), Dort findet sich auf Seite 28 ff ein Artikel über die angeblich neuen Aufsteiger in der CDU.Hängengeblieben bin ich bei folgender Aussage zu Herrn David McAllister (CDU-Niedersachsen):

„Er war mal Schützenkönig seiner Heimatstadt Bad Bederkesa und raucht Marlboro, seine Anzüge sind solide Stangenware.“

Anzüge „von der Stange“ zu tragen scheint also aus Sicht eines schreibenden Journalisten ein irgendwie geartetes Qualitätsmerkmal eines Politikers zu sein. Gleiches wusste die Presse nämlich auch schon eifrig von Herrn Theodor zu Guttenberg zu berichten:

„Nach Auskunft seiner Ehefrau Stephanie kocht er leidenschaftlich gerne und putzt seine Schuhe selbst. Statt Maßanzügen kaufe der Minister seine Kleidung von der Stange.“

Obwohl Politiker einer Tätigkeit nachgehen, die es mit sich bringt ständig in der Öffentlichkeit präsent zu sein (und ohne Zweifel ausreichend Salär erhalten und über Priviliegien wie Dienstwagen verfügen) scheint bei der Wahl des Anzuges eine Grenze zu sein.

Fast schon entschuldigend wird extra  betont:

Die Anzüge sehen an ihm aus, als hätte ein Herrenausstatter in der Londoner Savile Row Maß genommen, stammen aber von der Stange, Größe 98, für die schlanken Größen. (Spiegel Online über Guttenberg)

Eine Ausnahme von dieser Regel machte Gehard Schröder, mit der Folge, dass ihm seine Vorliebe für Anzüge des Herstellers Brioni auch prompt und regelmäßig angekreidet wurde.

Ganz im Gegensatz zu Gerhard Schröder. Mit italienischen Anzügen der Marke Brioni hat er schon kurz nach seinem Amtsantritt für Aufsehen gesorgt. Nicht nur im positiven Sinne: Als er sich von einem Starfotografen im Kaschmir-Mantel für damals 4000 Mark fotografieren ließ, wurde er als „Brioni-Kanzler“ der gut betuchten „Neuen Mitte“ verspottet.

ZEIT online widmete der Anzugwahl von Herrn Schröder einmal sogar einen kompletten gehässigen Artikel

James Bond hat keine Partei, keine Fraktion, keine Koalition. Zur Rettung der Welt genügen ihm drei Dinge: ein schnelles bayerisches Cabrio, die Lizenz zum Töten und der richtige Anzug. Klar, dass Schröder gern James Bond wäre. Von dessen drei Attributen steht ihm aber nur das letzte zur Verfügung. Klar, dass Schröder Brioni trägt.

Man darf sich angesichts solcher Pressestimmen nicht wundern, wenn der deutsche Durchschnittsmann per se ein Problem mit dem tragen von Anzügen hat bzw. sich bei der Wahl eines Polyester Anzuges einer Kaufhauskette schon fast overdressed fühlt. Aus Sicht der Journalisten scheint dagegen ein maßgeschneiderter Anzug damit geradezu Inbegriff der Prunksucht und Dekadenz des Trägers zu sein, sowie ein Beweis für fehlende Nähe zum einfachen Volk. Das mag natürlich auch der schlechten Bezahlung vieler Schreiberlinge geschuldet sein.

Ich bin mal wieder froh mein Geld nicht in der Politik zu verdienen.

Doppelte Ehre

Posted in Gossip on Juni 10, 2010 by lawen4cer

Zwei Ehrungen für dieses Blog hintereinander.

Die Rechtsanwäldin kürt den Emma / Kachelmann Beitrag von mir zum „wohl hochnotpeinlichsten Beitrag („Der Hexerhammer“), der je unter dem Umbrella von Jurablogs erschien

und bei Jurablogs ist dieses Blog nun erstmals im Ranking (Platz 33) gelistet.