Feministin kann nicht mit Geld umgehen

Wir wussten es ja schon immer,manche Frauen können nicht mit Geld umgehen. Wie die gerade Emma bejubelt, hat in Schweden die „Frauenpoltikerin“ Gudrun Schyman kürzlich 100.000 Kronen (rund 10.000 EUR) öffentlich und in bar verbrannt. Um auf die schlechtere Bezahlung von Frauen gegenüber Männern aufmerksam zu machen. Aha.

„Ja, ist die Frau denn wahnsinnig? Nein, keinesfalls. Gudrun Schyman, Vorsitzende der schwedischen Frauenpartei „Feministisk Initiativ“ (FI), wusste genau, was sie tat, als sie 100.000 Kronen (10.000 Euro) öffentlich in einem Grill abfackelte.“

Gudrun Schyman hatte 2004 übrigens schon mal die tolle Idee gehabt in Schweden die Einführung einer „Männersteuer“ zu fordern. Bei Emma-online ist auch gleich noch ein Porträt der sympathischen Feministin abrufbar. Dort wird auch über die neu gegründete schwedische  „Frauenpartei“ Feministische Initiative“ (F!) gejubelt:

Und nicht zuletzt ihretwegen hat bei den etablierten Parteien das große Zittern vor der neuen Partei begonnen. Eine erste Umfrage, nur drei Tage nach dem Erstauftritt veröffentlicht, gab der F! schon sieben Prozent der Stimmen: neun Prozent aller Frauen und fünf Prozent aller Männer würden sie wählen. Schlimmer noch: Bis zu 25 Prozent der WählerInnen könnte sich „vorstellen“, für die Frauenpartei zu stimmen. Das zeigt, auf welch starken Widerhall die Initiative stößt, die in ihrem Logo das i zum Ausrufezeichen umdreht.

Ich stelle fest, dass diese kühne Wahlprognose der Emma aus dem Jahre 2005 stammt. Wikipedia weiss zu berichten wie es mit dem Siegeszug der Partei weiterging:

Bei der Wahl zum Schwedischen Reichstag 2006 bekam die Partei nur 0,68% der Wählerstimmen. Im Februar 2007 wurde der Beschluss bekanntgegeben, nicht mehr bei Wahlen kandidieren zu wollen.

4 Antworten to “Feministin kann nicht mit Geld umgehen”

  1. Im Anfangseuphorie kann man bei der Abschätzung der Resonanz durchaus mal daneben liegen. Das kann allen idealistischen „Wir machen was (subjektiv) Neues“-Aktionen vorkommen.
    Inhaltlich ist diese konkrete Partei aber wohl nicht nötig bzw. wird zu einem relevanten Teil von den anderen Parteien abgedeckt. Konkret in Skandinavien, wo „Frauen-Politik“ schon seit Jahrzehnten zu einem der Hauptthemen gehört. Im Guten (Gleichberechtigung) wie im Schlechten (Privilegierung, neue rechtliche Diskriminierung, prostitutionsfeindliche Gesinnungsgesetze).

  2. John Doe Says:

    Bitte weniger EMMA-Watchblog und mehr Großkanzlei-Interna🙂

  3. Als Schwede kann ich bezeugen, dass Schyman (ehemaliger Parteiführerin der schwedischen Entsprechung der PDS) und Fi in ihrer eigenen ganz absurden Welt leben.

  4. In DE ist das Vernichten von Geld imho zumindest eine Ordnungswidrigkeit.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s