Sun Tsu – Die Kunst des Krieges

Es gibt ein kleines Buch in meinem Büro, in dem ich immer wieder einmal gerne lese. Es handelt sich dabei um „Sun Tsu – Die Kunst des Krieges“ eine chinesische Abhandlung über kriegerische Strategie aus dem Jahre 500 v. Chr. Das Buch bietet für den, der es zu lesen versteht, wertvolle Anregungen zur Austragung von konflikten. Wozu ich auch mein Handwerk zähle.

„Die höchste Form der militärischen Führerschaft ist, die Pläne des Feindes zu durchkreuzen, die nächst beste , die Vereinigung der feindlichen Streitkräfte zu verhindern; die nächste in der Rangfolge ist, die Armee des Feindes im Felde anzugreifen; und die schlechteste Politik, befestigte Städte zu belagern.“

(Sun Tsu)

Think about it….

2 Antworten to “Sun Tsu – Die Kunst des Krieges”

  1. Jens Ferner Says:

    Es freut mich, wenn Juristen Sunzi anführen, der – entgegen Wikipedia – übrigens nicht 500 vor Christus gelebt hat, sondern etwa 2500 vor Christus. Wichtig ist, dass die Kunst des Krieges nach Sunzi gerade im Siegen durch „Nicht-Kampf“ besteht – der hier zitierte Satz stammt aus dem Kapitel 3, dass passenderweise den Titel „Das Schwert in der Scheide“ trägt und mit den Worten beginnt

    „In all deinen Schlachten zu kämpfen und zu siegen ist nicht die größte Leistung. Die größte Leistung besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne einen Kampf zu brechen“.

    Das Problem an Sunzi ist übrigens, dass er auf die „klassische Zielsetzung“ des Krieges ausgelegt ist, die auf (territoriale) Eroberung ausgerichtet ist. So weiter:

    „In der praktischen Kriegskunst ist es das Beste überhaupt, das Land des Feindes heil und intakt einzunehmen“.

    Mit Blick auf Streitigkeiten im Recht in der heutigen Zeit ist mit dieser Prämisse nur bedingt noch etwas aus Sunzi herauszunehmen – speziell wenn es um lange planvolle Vorgänge geht. Zusätzlich muss man sich heute terroristische Ansätze näher betrachten („Der Terrorist besetzt den Kopf“), um das Repertoire zu erweitern

    • Die mir bekannten Quellen sprechen von 500 v. Chr. Haben Sie eine Quelle für Ihre Altersangabe?

      Möglicherweise liegt eine Verwechslung vor, denn 500 v. Chr. bedeutet, dass Sun Tsu vor 2500 Jahren geschrieben wurde.

      Ich sehe kein Problem darin, die Prinzipien auch auf heutige komplexe Rechtsstreitigkeiten anzuwenden. Auch dort ist es manchmal klug „das Land des Feindes intakt einzunehmen“

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