Allesbestreiter

Der Gegner gefällt sich in der Rolle des Allesbestreiters. Das ist seine Verteidigungslinie. Einfach stumpf alles bestreiten was wir vortragen. Überwiegend mit Nichtwissen. Lediglich, dass der Kläger überhaupt existiert wird nicht bestritten.

Das mag auf den ersten Blick konfrontativ wirken zeigt mir aber nur, dass es an einer echten Strategie fehlt. Denn selbstverständlich trage ich nur Tatsachen vor, die wir zweifelsfrei belegen können und für die auch Beweis angeboten wurde. Gegenbeweisangebote gibt es auch keine.

Die wichtige Handlungsinitiative bleibt somit in meiner Hand, denn das Bestreiten ohne Gegenvortrag ist nur Reaktion aber nicht Aktion. Mir soll es recht sein.

Behält der Gegner diese Linie bei werden zahlreiche Beweisaufnahmen notwendig. Langwierige Beweisaufnahmen lenken von der einzig problematischen Rechtsfrage dieses Falles ab. Ein Profi hätte sich allein darin festgebissen. Hinzu kommt der psychologische Aspekt. Die Gegenseite steht so nicht als armes Klageopfer eines gierigen Großunterbehmens da, sondern als notorischer Querulant, der selbst offenkundige Tatsachen nicht wahrhaben will.

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